Klärwerk Marienheide

Klärwerk Marienheide, Foto: Stadt Wuppertal 2008
Klärwerk Marienheide, Foto: Stadt Wuppertal 2008

Historie und Nutzung

Im Klärwerk Marienheide wird das Abwasser aus Teilen der beiden Ortschaften Marienheide und Kierspe gereinigt. Das Abwasser aus der Ortschaft Kierspe wird durch den Ablaufstollen Eicken-Stöcken in das Kanalnetz der Gemeinde Marienheide übergeleitet.

Das Klärwerk ist auf insgesamt 21.000 Einwohnerwerte ausgelegt. 1992 ging das umfassend erneuerte Klärwerk Marienheide in Betrieb und ersetzte die alte Anlage und das ehemalige Klärwerk Kierspe-Stöcken. Beide Anlagen waren in den 60er Jahren gebaut worden und entsprachen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr den technischen Anforderungen.

Das Abwasser aus dem Einzugsgebiet wird seit 1992 ausschließlich in der Kläranlage Marienheide gereinigt. Zu diesem Zweck wurde es ausgebaut und modernisiert und als Gruppenklärwerk Marienheide in Betrieb genommen. Das große Klärwerk arbeitet wesentlich effizienter als zuvor die zwei kleineren Anlagen.

Das Abwasser wird in Marienheide mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. Seit Inbetriebnahme der neuen Anlage in Marienheide hat sich die Wasserqualität der Lingese-Talsperre und der Wipper deutlich verbessert.
 

Einzugsgebiet

Wir behandeln im Gruppenklärwerk Marienheide das Abwasser der Gemeinde Marienheide sowie einzelner Bereiche der Stadt Kierspe.

Annähernd die gesamte Siedlungsfläche wird im Mischsystem entwässert. Mischsystem bedeutet, dass neben dem Schmutzwasser aus Industrie, Gewerbe und Haushalten auch das von den befestigten Flächen abfließende Regenwasser in einem gemeinsamen Kanal dem Klärwerk zugeführt wird.

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