Hackschnitzelfeuerung

Forstbetrieb heizt mit vorhandenem Rohstoff Holz

Früher

Früher wurde das Betriebsgebäude mit Gas geheizt und bei Anbau von Gebäudeteilen wurden weitere Außenwandthermen und Warmwasserboiler ergänzt. Das veraltete System konnte die in 2004 in Kraft getretenen verschärften Abgasgrenzwerte nicht mehr einhalten.

Heute

Wird ein vor Ort vorhandener Brennstoff genutzt: Holz. Zur Verfügung stehen ca. 1000 Hektar große Waldgebiete. So genanntes 'Landschaftspflegeholz' (das bei Pflegemaßnahmen an Gewässern anfällt) und Waldrestholz (Kronenmaterial, kurze Stammabschnitte, Reisholz, Späne und Rinde aus der Stammholzgewinnung) wurde früher gehäckselt und im Wald zur Verrottung belassen. Nun wird im Winter gefällt, damit das Holz zunächst trocknen und im darauf folgenden Herbst gehäckselt und verbrannt werden kann.

Nutzen: Kosten

Früher fielen jährlich bis zu 11.000 Euro Heizkosten an. Mittlerweile entstehen nur noch Kosten für den Transport.

Nutzen: Umwelt

Die Umstellung auf die Hackschnitzelfeuerung ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz, da bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 frei wird, wie der Baum zuvor der Atmosphäre entzogen hat.

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