Energiemanagement

Was ist Energiemanagement?

Das Energiemanagement des Wupperverbandes beruht auf 3 Säulen:

  1. Energieeffizienz und Energiedaten detailliert erfassen, Maßnahmen erkennen und veranlassen
  2. Steigerung der Eigenenergieerzeugung durch Nutzung regenerativer Energieträger und CO2-neutraler Technologien
  3. Energieeinkauf und -verkauf, marktorientierte Beschaffung der verbleibenden Restmengen, sowie marktorientierter Verkauf der überschüssigen Energieeigenerzeugung
3 Säulen unseres Energiemanagements
3 Säulen unseres Energiemanagements

Ziele

Neben den rein wasserwirtschaftlichen Aufgabenstellungen hat sich der Wupperverband zum Ziel gesetzt, kontinuierlich die energetische Effizienz zu steigern, den Energieeinsatz zu optimieren sowie den Verbrauch zu reduzieren, um damit aktiv den Klimaschutz zu unterstützen. Diese Ziele werden wir auch weiterhin durch den wirtschaftlichen Einsatz modernster Technologien und Verfahren erreichen.

Zuständigkeiten

Zur Umsetzung dieser Ziele betreibt der Wupperverband ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Ein Energiemanager leitet die operative Umsetzung der Ziele. Hierzu gewährt der Verband ihm die zur Zielereichung benötigten informellen, personellen und finanziellen Ressourcen. Bei allen Maßnahmen wird der Wupperverband alle relevanten rechtlichen Vorgaben und sonstige Anforderungen gewissenhaft einhalten.
Energieeffizientes Handeln versteht der Wupperverband als eine seiner Hauptaufgaben. Aus diesem Grund wird der Verband regelmäßig sowohl intern als auch durch diverse Medien und gegenüber interessierten Bürgerinnen und Bürgern extern über das Energiemanagementsystem und seine energiebezogenen Leistungen informieren.

Themen und Herausforderungen

Es gilt für uns, die Erzeugung regenerativer Energien weiter auszubauen und die Energieeffizienz unserer Anlagen zu verbessern. Neben dem Einsatz effizienter Aggregate ist dabei eine große Herausforderung, bestehende Verfahrensabläufe zu hinterfragen und diese energetisch zu optimieren, gleichzeitig aber auch so zu gestalten, dass die Erbringung der wasserwirtschaftlichen Aufgaben zu jeder Zeit sicher gewährleistet werden kann.
Herausfordernd wird auch die Vernetzung der vielen Energieerzeuger und -verbraucher des Wupperverbandes in Zusammenarbeit mit den lokalen Energieversorgern sein.
Unser Wunsch ist es, dass sich das Bergische Land, in dem die Wasserkraft den Grundstein für die frühe Industrialisierung legte, wieder stärker über die gemeinsame Erschließung regenerativer Energiepotenziale durch alle beteiligten Körperschaften und Unternehmen weiterentwickeln wird.

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