Ergebnisse der Überwachung der Abwassereinleitung in die öffentliche Abwasseranlage

Der Wupperverband unterrichtet als Betreiber der Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen gemäß Nebenbestimmung zum Genehmigungsbescheid einmal jährlich über die Ergebnisse der Überwachung der Abwassereinleitung in die öffentliche Abwasseranlage (Klärwerk Buchenhofen).

In der Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen des Wupperverbandes werden kommunale Klärschlämme umweltschonend thermisch behandelt. Dem Verbrennungsprozess ist eine vierstufige Rauchgasreinigungsanlage nachgeschaltet. Hierbei durchströmt das Rauchgas einen Elektrofilter, eine zweistufige Rauchgaswäsche und abschließend eine Flugstromanlage. Die im Elektrofilter und in der Flugstromanlage gewonnenen Rückstände werden der Abfallentsorgung zugeführt. In der zweistufigen Rauchgaswäsche fällt Waschwasser an, das sich mit Schadstoffen angereichert hat und in einer eigens hierfür errichteten Teilstrombehandlungsanlage aufbereitet wird, bevor die Ableitung in das Klärwerk Buchenhofen erfolgt.

Die Abwassereinleitung wurde durch die Untere Wasserbehörde der Stadt Wuppertal genehmigt. In dem Genehmigungsbescheid vom 21.06.2005 wurden die Einleitbedingungen sowie der Überwachungsaufwand festgelegt. In der nachstehenden Tabelle werden die Einleitungsgrenzwerte den ermittelten Schadstoffkonzentrationen gegenübergestellt.

Berichtszeitraum:              1. Januar bis 31. Dezember 2016
Betriebsstunden:                8.520 Stunden
Abwassermenge:              11.177 m³

Die dargestellten Ablaufkonzentrationen stammen aus monatlichen Analysen, die jeweils aus einer 24-Stunden-Mischprobe gewonnen wurden. Die Bestimmung der Dioxine und Furane müssen laut Genehmigungsbescheid mindestens halbjährig ermittelt werden. Im Betriebsjahr 2015 wurde kein Grenzwert für Schwermetalle bzw. für Dioxine und Furane überschritten.

Laut Nebenbestimmung im Genehmigungsbescheid dürfen die abfiltrierbaren Stoffe in der 24-Stunden-Mischprobe einen Wert von 30 mg/l in 95 Prozent der Messungen und einen Wert von 45 mg/l bei allen Messungen nicht überschreiten. Die Überwachung der Ablaufwerte hat ergeben, dass nur zwei Werte oberhalb von 30 mg/l lagen (35,0 und 42,0 mg/l). Der Jahresmittelwert beträgt 8,04 mg/l. 

Im Ablauf der Teilstrombehandlungsanlage fanden kontinuierliche Messungen des pH-Wertes, der Temperatur und des Durchflusses statt. Es wurden keine Fehlfunktionen festgestellt.

Am 21.03.2016 wurden an den Messgeräten Überwachungstests und Kalibrierungen durch den Hersteller, Firma Endress + Hauser, durchgeführt. Es wurden keine Fehlfunktionen festgestellt.

Zusätzlich wird seit Sommer 2012 die Abwasserableitung im Rahmen der Indirekteinleiterüberwachung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) überwacht. Auch hier wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Anhand der vorliegenden Daten wird deutlich, dass die geforderten Einleitungsbedingungen sicher eingehalten wurden. Relevante technische Störungen traten nicht auf.

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