Wupper in Wuppertal: es geht weiter mit der Flussentwicklung

Ab 16. Mai starten die Vorbereitungen für den Bereich Pfälzer Steg

Steine und Inseln machen die Wupper lebendiger
Steine und Inseln machen die Wupper lebendiger

Pressemitteilung des Wupperverbandes und der Stadt Wuppertal vom 15.05.2017

Bei der Entwicklung der Wupper von einem kanalartigen Fluss zu einer Lebensader erfolgt nun der nächste Schritt. Ab dem 16. Mai 2017 geht es weiter, dann starten die Vorbereitungen, z. B. Steinlieferung, für die Arbeiten im Abschnitt Pfälzer Steg bis Werther Brücke in Wuppertal-Barmen.
Im Auftrag der Stadt Wuppertal gestaltet der Wupperverband das Flussbett in diesem rund 400 Meter langen Wupperabschnitt um.

Durch Störsteine, Inseln und Steinschüttungen am Ufer, entsteht ein lebendigeres Flussbett mit abwechslungsreichen Strömungen.
Durch die naturnahe Gestaltung wird die Wupper mitten im dicht bebauten Stadtgebiet wieder zu einem attraktiven Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen. Ein lebendiger Flusslauf trägt außerdem zur Steigerung der Lebensqualität für die Menschen in der Stadt bei.
Die Arbeiten dauern witterungsabhängig etwa zwei bis drei Monate. Das Land NRW fördert das Projekt mit einem Zuschuss von 80 %.

Das Wupperprojekt zwischen Pfälzer Steg und Werther Brücke ist ein weiterer Baustein der Stadt Wuppertal und des Wupperverbandes, im Rahmen des Schlüsselprojektes „Perspektivwechsel Wupper“ der Wuppertaler Strategie 2025 die „städtische“ Wupper auf einer Länge von rund 15 Kilometern naturnah zu entwickeln.
8,5 Kilometer sind bereits geschafft. Darüber hinaus wurden in 2016 zwei Wehre im Wuppertaler Stadtgebiet – das Wehr Pfälzer Steg und das Wehr der Firma 3M – für Wanderfische und Kleinlebewesen passierbar.

So werden die Voraussetzungen für die Rückkehr der Wanderfische, z. B. Lachse und Meerforellen, in die Wupper immer besser.

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