Nasser Februar

Gegen Ende des Winters füllen sich die Talsperren

Pressemitteilung vom 15.03.2017

Die Niederschlagsauswertung des Wupperverbandes zeigt, dass im Februar mehr Regen als im langjährigen Mittel fiel. 136 Liter pro Quadratmeter waren es an der Bever-Talsperre, das Mittel für Februar liegt bei 108 Litern. An der Großen Dhünn-Talsperre sah es ähnlich aus, hier fielen 100 Liter, Durchschnitt sind 81 Liter. Die höchste Niederschlagsmenge im Verbandsgebiet wurde in Kierspe mit 138 Litern gemessen. Am wenigsten Regen gab es mit 52 Litern in Leverkusen, dort ist es aber generell etwas trockener; der Februar-Durchschnitt liegt hier bei 54 Litern.

Der nasseste Tag war der 22. Februar. Hier fielen an der Bever-Talsperre gut 48 Liter pro Quadratmeter an nur einem Tag, also knapp die Hälfte der Regenmenge, die sonst im Monatsmittel dort fällt. In Wuppertal waren es in Buchenhofen immerhin gut 29 Liter.
Dafür war es z. B. in der Zeit vom 12.- 15.02. trocken, ebenso vom 24. – 26.02.17.

Insbesondere die Talsperren des Verbandes profitierten von dem nassen Februar. Die Wupper-Talsperre hat von Januar auf Februar 5 Millionen Kubikmeter an Stauinhalt zugelegt und war gegen Ende Februar mit 19,2 Millionen Kubikmetern zu 77 % gefüllt. Die Bever-Talsperre war Ende Februar mit 21,4 Millionen Kubikmetern zu 90 % gefüllt. Hier waren im Februar ca. 3,3 Millionen Kubikmeter hinzugekommen. Während im Winterhalbjahr als Hochwasservorsorge Platz in den Talsperren für große Regenmengen und Schneeschmelze frei gehalten wird, kann ab dem Frühjahr wieder mehr Wasser für potenzielle Niedrigwasseraufhöhung im Sommerhalbjahr gespeichert werden.
Auch das Reservoir der Trinkwassertalsperre Große Dhünn füllte sich: Hinzugekommen sind im Februar gut 4 Millionen Kubikmeter, so dass der Stauinhalt nun bei 72 % liegt. Die Herbringhauser Talsperre war zum Monatsende sogar zu 100 % gefüllt.

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